Beiträge von Uwe

    Was ist eure Meinung, wie groß ist (prinzipiell) die Chance, in einem Gebiet wieder fündig zu werden, wo einmal (vor 11 Jahren) die gesuchten Pilze vorhanden waren?

    Hallo

    Das geht gegen Null!

    Die Samtfüße wachsen wenn alles passt. Ist die "Nahrung" aufgegessen, sind sie weg! Aber manchmal finden die neue "Nahrung"! Nachschauen kann man immer!

    Hallo Jürgen, Hallo Bartel

    Natürlich kann das der Zimtfarbige sein. Nach Foto ist das aber immer schwierig. Auch kennt man nicht alle Pilze im Alter. Da ändern sich oft Farben, ja sogar die Poren ändern sich manchmal sehr stark.

    123 gibt ja noch weitere Verwechslungsgefahren an, die kann ich aber nicht nachvollziehen.

    Da schaue ich wegen Verwechselungen nicht mehr, obwohl es sonst ein gutes Pilzlexikon ist.

    und mir fällt nix zum Verwechseln ein

    Hallo Jürgen

    Doch da gibt es Pilze zum Verwechseln.

    Leuchtender Weichporling (Pycnoporellus fulgens),

    Zinnoberrote Tramete (Pycnoporus cinnabarinus)

    Weil der gezeigte Pilz schon sehr alt und vertrocknet ist, kann ich nicht mit Sicherheit sagen, ob es wirklich der Zimtfarbene ist. Die Zeit hilft uns da auch nicht weiter.

    Hallo

    Der Österreichische Kelchbecherling sieht seltsam aus. Außen und innen so "knallig" rot, das kann ich nicht glauben. Der andere Becherling könnte ein Anemonenbecherling sein, wie Armin schreibt, oder noch ein anderer ........

    Morcheln werden immer mehr zur Mangelware…

    Hallo

    Das waren die bei uns schon immer! :( Aber wenn jetzt so langsam der Wald umgebaut wird, mit zukunftsfähigen Baumarten, kann es interessant werden. Andere Pilzarten werden sich ansiedeln. Andere Pilzarten werden wegen der Klimaänderung einwandern. Einige werden aber verschwinden. Lassen wir uns überraschen, es wird spannend werden.

    Als Hobbymykologe halte ich es für mich so, dass ich mich bei Haarschleierlingen, die ich makroskopisch nicht einwandfrei bestimmen kann, damit zufrieden gebe, dass ich den Pilz als einen Haarschleierling und allenfalls die Untergattung (z.B. Schleimkopf, Schleimfuß, Gürtelfuß, Klumpfuß, Raukopf, Hautkopf, Wasserkopf usw.) erkannt habe.

    Hallo Sepp

    Das mache ich genau so. Man muss nicht jeden Pilz unters Mikroskop legen oder die DNA ergründen. Ich will auch kein Mikroskop. Das Haus voller Chemikalien will ich auch nicht.

    Sporenpulver und Lupe gehören allerdings dazu. Makroskopisch geht schon eine ganze Menge.

    Außerdem gibt es ja noch ein Leben außerhalb der Pilze! :)

    Haben die doch ziemlich unterschiedlichen Färbungen mit dem Alter zu tun, oder nur mit dem genauen Standort?

    Hallo

    Die sind einjährig und kommen ganz weiß zur Welt! Danach geht das ins Braune. Aber auch der Standort spielt eine Rolle, aber nur eine winzige.

    Die am ersten BIld hatten recht gelbe Stiele mit einem dunklen Söckchen unten.
    Die am zweiten Bild hatten von oben bis unten sehr dunkle Stiele.

    Hallo Harald

    Das ist so bei Jung und Alt!


    Raslinge können schon so hell daherkommen. Sicherlich haben die Pilze auch schon Frost bekommen.

    Die Letzten sind Helmlinge. Möglich die Buntstieligen.

    Hallo Eva

    Mal ein paar Bilder für dich!

    Wir wohnen unweit der Hansestadt Stralsund. Aber Stralsund ist auch eine Sternenstadt. Jeder Stadtteil hat seinen eigenen Stern. Die wechseln übrigens ganz langsam die Farbe.





    ich halte Bärlauch auch nicht für gefährdet...

    Hallo

    Nein, gefährdet ist der nicht. Solche Bilder könnte ich auch zeigen, sogar noch "Schlimmere"! Wenn Bärlauch günstige Bedingungen findet, verdrängt er alles.

    Hallo

    Steinpilze bestehen z.B. zum größten Teil aus Wasser. Man kann die einmal einfrieren. Bei Bedarf dann sofort gefroren verbrauchen. Nicht langsam auftauen und danach verbrauchen.

    Bis auf ganz wenige Winterpilze vertragen Pilze keinen Frost. Allerdings kann man Pilze sammeln, wenn nachts Frost war. Aber sofort verarbeiten. Nur mehrmals Frost und Tauwetter geht nicht.

    Hallo

    "Wenn etwa ein sonst essbarer Pilz auf giftigem Holz wächst, wie auf einer alten Eibe, ist er ebenfalls giftig.".

    Ich habe schon Beiträge gelesen, dass es nicht so sei. Aber es gibt doch extrem wenig Pilze auf giftigen Bäumen. Die muss man ja nicht nehmen! Ich sehe damit kein Problem.