Beiträge von Habicht

    Servas Rudi,


    ziehst mit, lebenslänglich bei Brot + Wasser? Nach 8 Stunden Sackerl picken eine kleine Hofrunde, aus Maus?

    10 % Brot, 90% Wasser, in jeder Häfensuite permanente Werbung für Pilzspeisen aller Art?

    Auf Staatsosten, mit unseren Steuern finanziert?

    Morcheldieben könnte man auch die Fußnägel ziehen, kommt billiger. Wiederholungstäten die Zähne,


    :S


    lgpeter


    Lieber Roland,


    an unser Treffen im 'Augustin' erinnere ich mich gerne zurück. War viel zu kurz, da braucht's unbedingt eine Fortsetzung, :)


    Morchelhunde sind's noch nicht, unsere beiden Irish-Setter. Draufsteigen und zertrampeln haben's bereits drauf, mir wäre lieber 'anzeigen'.


    lgpeter





    Hallo Dominik + Viki,


    thx für's Rezept. Eine Nudelmaschine habe ich, Morcheln auch. Daran scheiterte es bisher nicht, einmal ein anderes Rezept zu versuchen. Butter & Schlagsahne holen die Aromen perfekt heraus, einen Teelöffel feinst gehackter Zwiebel lasse ich noch mitschmurggeln. Bissale Salz und einen Dreher aus der Pfeffermühle drüber, fertig.


    Ein Buch habe ich mir kürzlich zugelegt,






    Muss wohl ein wenig kreativer werden, in der Küche, :dodgy:


    Bei uns ist, wie bei Rudi, ein Stöckli-Dörrgerät im Einsatz, mit einer Zeitschaltuhr,


    LG

    Peter

    Hallo Gabi & Rudi,


    solche Langfinger gehören bestraft, drakonisch. Da kann man gar nicht übertreiben, zu streng sein. Fingernägel ziehen scheint mir ein geeignetes Mittelchen zu sein, die wachsen eh wieder nach, 8o

    Euer Beitrag lässt Hoffnung aufkommen, dass es bei uns auch bald losgehen könnte,


    LG

    Peter

    Lieber Roland,


    so ähnlich ticke ich auch. Finden ist das Eine, jemanden mit dem Gefundenen eine Freude bereiten das Bessere, :)


    @ Liaba Rudi,


    heute war's soweit, einige deiner Morchelbecherlinge haben den Weg in die Pfanne gefunden. Feinst geschnittener Zwiebel in Butter angeschwitzt, Pilze dazu. Einmachwasser plus Schlagobers reduzierend kochend, Salz & Pfeffer, fertig. Auf Spaghetti, yepp.

    Schnorre nicht ungern, hast du ein besseres Rezept in petto?


    LG

    Peter

    'n Abend Jan, griaß di Roland,


    einer von euch beiden lebt in einem Verpelpardies, der andere schwimmt in Unmengen von Hallenbad-Funden, :dodgy:?


    Heute war ich wie immer mit unseren Irish-Settern im Wald unterwegs. Wenn die noch einen Gang zulegt hätten kann man glatt Joggen dazu sagen. Eine bekannte Strecke, oberhalb eines 'besseren' Baches. Gut, dass die beiden eine Pinkelpause eingelegt haben, die noch blätterlosen Bäume habe ich mir einen Blick auf das steil abfallende Gelände ermöglicht. Eschen!, da unten stehen Eschen, :)

    Fichten und Hasel auch, schaut net schlecht aus, für ein neues Fundgebiet,


    LG

    Peter

    Servus Jörg,


    kartieren kannst du deinen Fund schon, unter D. cf. tuberosa. Trocknen natürlich auch, für etwaig spätere Untersuchungen.

    S. binucleata und D. tuberosa sind zwei unterschiedliche Arten, aber ohne gültige Publizierung der letzteren fehlen belastbare Vergleichsmöglichkeiten.

    Die Anzahl der Zellkerne mit einem guten Lichtmikroskop nachzuweisen halte ich für sehr schwierig, nicht selten bereiten bereits Merkmale der Sporenoberfläche (Ornamentierung usw.) erhebliche Probleme. Mit einem Elektronenmikro wäre der Nachweis einfach, der Zugang zu diesem Ding ist umso schwieriger.


    Die DNA-Sequenzierung von Pilzen führt zur Umgruppierungen in den Gattungen, neue werden eingeführt. Arten werden in eine andere Gattung verschoben, dazu kommt noch der Palawatsch in der Nomenklatur, den lateinischen Benennungen.

    Es wird aber nicht das gesamte Genom sequenziert, man konzentriert sich auf einzelne Bereiche. Es gibt Glücksritter, die nur sequenzieren und das Ergebnis mit der Datenbank abgleichen. Ist's was Neues wird es veröffentlicht, in fragwürdigen Publikationen. Somit gibt es eine Erstbeschreibung eines Pilzes ohne Details dazu. Schaut sich vermutlich keiner gerne makro/mikroskopisch weiter an, der Lorbeerkranz ist ja bereits vergeben.

    Noch was, bei der Sequenzierung wird mit Herbarmaterial verglichen. tja, darin sind etliche falsch bestimmte Proben enthalten, was zu Multiaussagen führt. Stimmt zu 20% mit dieser Art überein, zu 30 % mit jener usw.


    Wir Schwammerklauber, neusprech 'Citizen Science' sind für die Forschung unverzichtbar, sofern wir unsere Funde, so wie du, ordentlich aufnehmen. Selber kartiere ich nicht, dafür bin ich zu schwach auf der Brust. Ohne deinen Beitrag wüsste ich nix über die Existenz von S. binucleata und hätte ihn als D. tuberosa (falsch) kartiert.


    LG

    Peter

    'n Abend,


    da isse, die fundierte Antwort,


    "Es gibt mehr Sklerotienbecherlinge als gemeinhin bekannt, und die Substratzuordnung und Artbestimmung ist bisweilen schwierig. Dumontinia tuberosa kann neben Anemone, auch beim Scharbockskraut vorkommen. Sclerotinia binucleata ist, wie du richtig geschrieben hast, noch nicht gültig publiziert.

    Noch nicht publiziert bedeutet „nicht herausgegeben“ oder „nicht existent“ vom lateinischen Adjektiv ineditus = nicht existierend.

    S. binucleata wächst bei Scharbockskraut und Lerchensporn. Dann gibt es noch eine weitere Art bei Polygonatum, eine auf Ehrenpreis-Samen und sicher noch weitere. Die auf dem Polygonatum ist auch grad bei Zotto & Co. in Arbeit".

    Quelle: Uni Wien


    Der Hinweis auf inedtius ist meiner Lateinschwäche geschuldet, ich konnte mit der Abkürzung aus mykodata 7093. Sclerotinia binucleata Baral ined nix anfangen.


    @ Lieber Jörg,


    dein Fund ist zZ nicht bestimmbar, Dumontinia cf. tuberosa, mehr ist nicht drinnen.


    LG

    Peter

    Genau Roland,


    nur net den Kopf hängen lassen, :dodgy: -----> :)


    Anscheinend sind wir alle etwas aus der Spur graten, was die Hauptfundzeit von Morcheln anbelangt. Bedingt durch den Thread ' Wer findet die erste Morchel' bin ich zum Geier mutiert und bereits in der letzten Märzwoche losgezogen.

    Sinnlos, weil die Forsythien noch nicht geblüht haben. Die Vegetation ist bei uns noch nicht weit fortgeschritten, da ist noch reichlich Luft nach oben.


    @ Servus Jan,


    Mitte April haben wir dieses Wochenende, schau ma amol, wo es morchelt. Die Suche stelle ich erst ein, wenn der Flieder blüht. Net ganz, dann verlagert sich der Schwerpunkt in höhere Regionen.

    Mit'm Armin geht' dann hoffentlich wieder einmal gemeinsam rauf, zu den strombetrieben Klapotetz' auf 1.600 m.


    lgpeter

    Hallo Fories,


    heute hat es bei uns geklingelt, zweimal.

    Es war der liabe Rudi, indirket halt. Das nette Fräulein von der Post hat uns ein Paket von ihm zugestellt.


    Liebe Gabi, lieber Rudi, damit ist euch eine echte Überraschung gelungen, :)




    Ein 3 Literglas war zu klein für die Menge, daher habe die restlichen Morchelbecherlinge zu den Speisemorcheln vom Vorjahr gesteckt. Die vertragen sich bestens. Auch geschmacklich ;.)





    Ihr beide habt scharfe Augen, bzw. den Blick für's "wesentliche". Und hervorragende Fundstellen, die aber erst erarbeitet sein wollen. Uns habt ihr viel Freude bereitet, herzlichen Dank für euer tolles Geschenk.



    Liebe Grüße

    Peter, Martina & Bieni

    Liebe Eva,


    gib' deinem Herzen einen Ruck, :)


    Die Fingerhutverpel gehört ins Rätsel, weil's sauschwer zu finden ist. Da Rudi oder di Gabi oder sonstwer werden's schon einstellen, vor deiner Abreise in die Sommerfrische, :S


    Dir wird sonst garantiert fad & und uns der Tag zu lang, :angel:


    LG

    Peter

    Servus Harald,


    dass habe ich mir gestern auch kurz überlegt, halte es aber für wenig wahrscheinlich. Ringelnattern besitzen keine Giftdrüsen, die meisten Warane auch nicht.


    Mit einer Ausnahme, https://de.wikipedia.org/wiki/Komodowaran Es ist ein Gift, dass im Großwild wirkt, nicht Bakterien & Co.


    Respekt habe ich trotzdem, vor Ringelnattern,





    Mir war bei dieser Aufnahme deren Abwehrmechanismus nicht bekannt, die Entleerung des stark stinkenden Sekrets der Postanaldrüsen.

    Mitten im Wald ohne Wasser kannst da nur den Rückzug antreten, die Pfote nach oben gestreckt und auf Gegenwind hoffen,


    LG

    Peter

    Servus Jörg,


    Sclerotinia binucleata wäre ein außergewöhnlicher Fund. In Ö wurde er nur einmal nachgewiesen.


    In meinen Büchern ist er nicht drinnen und eine Recherche im Internet hat mich auch nicht schlauer gemacht. Das vermutlich einzige Unterscheidungsmerkmal zum Anemonenbecherling scheint das Sklerotium zu sein. Dumontinia tuberosa bildet ein solches, für den Scharbockskrautbecherling fehlt eine solche Beschreibung. Nachzulesen bzw. zu vergleichen in dem von dir eingestellten Link.


    Wenn du die Stelle nochmals aufsuchst, einige Exemplare gänzlich ausbuddelst und keine Sklerotien antriffst wäre es ein starkes Indiz für S. binucleata.

    Kannst du eventuell Nobi beiziehen? Gehört auf jeden Fall unters Mikro, dein Fund.


    LG

    Peter

    Liebe Vera,


    thx für die weiteren Aufnahmen, :)


    Wieviel geschnitten wird ist keine Katastrophe, wieviel liegenbleibt kein Trauerspiel. Die kleinen Waldbewohner + Pilze werden damit fertig, ohne unser zutun. Noch viel mehr naturnahe Lebensräume sollten wir ermöglichen, so meine Denke.


    Ein Trauerspiel sind die politischen Entscheidungen betreffend Schließung der Hotel/Gastronomie, da ist das Wort Katastrophe angebracht. Ist das Beisl zu trifft man sich zunehmend privat, eher nicht getestet. Vorarlberg zeigt, dass es anders gehen kann.


    Auf Handel hast du umgesattelt, ich wünsche dir viel Erfolg bei deinem neuen Job,


    LG

    Peter