Das beste Pilzerezeptbuch, entstanden durch Pilzforum.at
 
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Sonntagsrunde
#1

Hallo werte Pilzfreunde,

hab gestern am Nachmittag eine kleine Runde westlich von Wien gemacht. Das Wetter war sehr labil und gewitteranfällig, bin daher immer in der Nähe vom Auto geblieben. Hab da einen feuchteren Hang in Bachnähe abgesucht. Baumbestand Buchen, Fichten und Tannen, hauptsächlich Altbestand.
Da jetzt doch einige Funde kommen hab ich die durchnummeriert. Die Reihenfolge ist so wie gefunden, allerdings ohne die Täublinge.

Nr. 1 - Grüner Knollenblätterpilz (Amanita phalloides):
   
Für 2020 mein Erster.

Nr. 2 - Wolliggestiefelter Schirmling (Lepiota clypeolaria):
   

Nr. 3 - Semmelstoppelpilz (Hydnum rufescens):
   

Nr. 4 - Brätling (Lactarius volemus):
   

Nr. 5 - Steinpilz:
   
Kann nur der Fichtensteinpilz (Boletus Edulus) sein. Da gab es nur überständige Exemplare.

Nr. 6 - Stäubender Zwitterling (Asterophora lycoperdoides) oder Beschleierter Zitterling (A. parasitica), kann die beiden nicht unterscheiden.
           
Schwarztäublinge waren einige da, vermulich das Substrat.

Circa 20 Meter weiter eine jüngere Gruppe:
   

Nr. 7 - Pfefferröhrling (Chalciporus piperatus):
   

Nr. 8 - Violetter Schleierling (Cortinarius violaceus)
   


Nr. 9 - Gallenröhrling (Tylopilus felleus)
   

Nr. 10 - Gilbender Raukopf (Cortinarius rubicundulus)
   

Nr. 11 - Knopfstieliger Büschelrübling (Gymnopus confluens)
   

Nr. 12 - Habichtspilz (Sarcodon imbricatus):
   

Nr. 13 - Dorniger Stachelbart (Hericium cirrhatum)
   

Nr. 14 - Scharfer Bluttropfen-Korkstacheling (Hydnellum beckii)
           
Die Geschmacksprobe ist scharf ausgefallen. Fruchtfleich ist braun.
Der Regen wurde stärken aber der   musste einfach noch auf die SD-Karte.

Berichtigungen und Kommentare sind natürlich wie immer herzlich willkommen, bei einigen Bestimmungsvorschlägen habe ich doch etwas Bauchweh.

LG.
Josef
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#2

Hallo Josef,

ich danke dir fürs Zeigen der Funde, ich weiß, wie viel Arbeit dies ist ...

Bei Nr. 10 - Gilbender Raukopf (Cortinarius rubicundulus) wäre ich unwissend gewesen, hats du den sowieso gekannt oder durch Recherche herausgefunden?

Aber du hast wirklich schöne Funde (und schöne Bilder) präsentiert,

vielen Dank und lG Jürgen

"Sorgfältig muß man wahrnehmen, daß nicht giftige P. unter die zu genießenden kommen, indem sonst der Genuß für die Gesundheit höchst nachtheilige Folgen haben, ja selbst den Tod bringen kann.", Pierer's Universal-Lexikon, Band 13. Altenburg 1861, S. 137-138
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#3

Hallo Jürgen,

die Nr. 10 ist einer von denen wo ich unsicher bin. Hab ich heuer bereits zum zweiten mal gesehen, der erste Fund war im reinen Buchenwald.
Hab da einen Tipp bekommen, schau ma mal ob er passt.

LG.
Josef
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#4

hallo josef...


danke für die schöne kollektion...

hab heute was ähnliches wie nr. 6  auf russula foetens gefunden...
bin aber noch beim tüfteln Wink 

liebe grüße___   armin

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Bei jedem Schritt mit der Natur bekommt jemand weit mehr als er sucht  (John Muir)
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#5

Hallo Josef, 
tolle Funde und Fotos, danke fürs Zeigen!  Daumen hoch

LG Rudi
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#6

GriasDi Josef,
der Semmelstoppelpilz ist Hydnum repandum.
Undcder C. rubicundulus ist natürlich. Ich hab da keine Zweifel. Das ist ein naher Verwandter von C. bolaris.
An liabn Gruaß,
Werner
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#7

Hallo Josef,

abwechslungsreiche Funde, schöne Bilderstrecke, danke fürs Einstellen.

Bei den Zwitterlingen geht's mir auch so wie Dir, zumal ich die leider nur verdammt selten finde.

LG Sepp

Eine Verzehrsfreigabe gibt es nur beim Pilzsachverständigen vor Ort.
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#8

Hallo zusammen,

herzlichen Dank für Eure netten Rückmeldungen.

Zum Zwitterling habe ich von Frau Irmi folgende Rückmeldung:
Halte ich auch für A. lycoperdoides.  Das sicherste Unterscheidungsmerkmal ist ein mikroskopisches. Die Chlamydosporen schauen unterschiedlich aus.

Nr. 10 - Gilbender Raukopf (Cortinarius rubicundulus) hat sie ebenfalls bestätigt. An sich eher selten, heuer wieder einmal häufiger.

LG.
Josef
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