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Meine Pilzsaison 2019 (2): Weitere Pilze
#1

Hallo alle zusammen!
Hier geht's zum 1. Teil, Speisepilze.

Heute endlich Teil 2, weitere Pilze, eine kleine Auswahl (darunter vermutlich Speisepilze, wobei ich mir aber nicht sicher war).
Freu mich über eure Kommentare und Ferndiagnosen!

1) Austernseitling? (27.1.)
Ohnehin zu alt, aber beim Durschauen der Fotos entdeckte ich, dass ich wahrscheinlich doch schon Austernseitlinge gefunden hatte.
   
   

2) Fichtenzapfenrübling (17.3.)
Meine ersten. Die nahm ich aber nicht mit.
   

3) ? (24.5.)
Am Boden, in einem Mischwald mit Kiefern. Ich glaub unterhalb eines Baumstumpfes.
   

4) Goldgelber Zitterling (u.a. 24.5.)
   

5) Buchenwaldbecherling? (24.5.)
Im Buchenwald neben einem Waldweg gefunden.
   

6) ? (20.6.)
   
   

7) ? (20.6.)
Kleines Ufo auf Baumstumpf im Buchenwald.
   

8) ? (25.6.)
Am Fuß einer Fichte oder Eiche.
   

9) Filzröhrling spec. (20.7.)
Wurde hier schon diskutiert. Ohne Mikroskop nicht näher bestimmbar.
   

10) ? (1.8.)
Eine Koralle!??
   

11) Graublättriger Schwefelkopf? (5.8.)
Leider 2. Foto zu unscharf.
   
   

12) Orangegelber Scheidenstreifling? (5.8.)
Isst die jemand? Hab jetzt erst gelesen, dass alle Scheidenstreiflinge essbar sind.
   
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#2

13) Birken-Speitäubling (20.8.)
Im Urlaub (auf dem Weg nach Usedom) an einem Fluss bei Birken gefunden, Geschmack scharf, Hutfarben variabel zwischen sehr hellem Rot, ausgewaschen, bis intensiv rot.
Mein Erstfund mit sicherer Bestimmung.
Uwe, falls du das liest, der Urlaub war pilztechnisch eine Katastrophe. Einmal am Weg in Berlin Täublinge, einmal (noch in Brandenburg?) Parasole gesehen, aber da hatten wir keine Kochmöglichkeit. Auf Usedom war totale Trockenheit ... umsonst durch die schönen Kiefernwälder geradelt ;-)
   
   
   
   

14) Lactarius spec. (7.9.)
Weiße Milch, rötlich-brauner Pilz. Kann man den näher eingrenzen?
   
   

15) "Doppelphallus" (7.9.)
   

16) ? (7.9.)
AN einer alten, mächtigen Buche.
   
   

17) Buchenschleimrübling? (16.9.)
Die sind essbar? Erfahrungen?
   

18) Stockschwämmchen? (21.9.)
Über die hab ich mich 2019 noch nicht drübergetraut. Bin Autodidakt und kenn die v.a. vom YT-Pilzkanal "snokri" (und von Pilzbüchern und von Internetseiten).
   
   

19) Amanita muscaria (2.10.)
   

20) Rosa Rettichhelmling (10.11.)
   

21) Kelchbecherling spec. (8.12.)
Einer der roten Kelchbecherlinge. Mein persönlicher Erstfund.
   

2020 hat übrigens gut angefangen, jetzt wart ich aber mal auf den Sommer ... und nutze die Corona-Zeit dazu, mich pilzmäßig weiterzubilden.

LG Rainer
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#3

Hallo Rainer,

3 Tipps kommen mal von mir:

Nr. 3: vergleiche mal mit Kiefern-Braunporling
Nr. 6: Sklerotienporling
Nr. 16: Riesenporling

Bin schon gespannt was für Nr. 8 noch an Vorschlägen kommt.

LG.
Josef
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#4

GriasDi Rainer,
schön in der Zeit jetzt ein paar Schwammerlbilder ansehen zu dürfen.
Ein paar Anmerkungen möchte ich gerne loswerden.
Nr.3+8
Frische Kiefernbraunporlinge, Phaeolus spadiceus. Der deutsche Name suggeriert, dass der nur an Kiefern vorkommt. Der wächst aber auch an Lärche, Fichte, Tanne.
Ich finde ihn sogar sehr oft an Lärchen.
Nr.6
Sklerotienstielporling, Polyporus tuberaster. An so dünnem Substrat, wie dem Birkenästchen, bleibt er ziemlich schmächtig.
Nr.7
Würd ich für eine Buckeltramete, Trametes gibbosa, halten.
Ohne genaues Porenbild ist das aber bei dem ungewöhnlichen Wachstum an der horizontalen Oberfläche des Buchenstumpfes eine Vermutung.
Nr.10
Artomyces pyxidatus, Becherkoralle. Das ist ein richtig toller Fund. Den hab ich selbst nur wenige Male gefunden. Leicht kenntlich an den einzigartigen Astspitzen. Die schaun aus wie kleine Mulden (Becher), weil sich an den Spitzen am Rand wieder neue Spitzen bilden.
Nr.11
Ich würd sagen, dass das der Ziegelrote ist.
Der Rauchblättrige wächst dazu im Gegensatz auch nur an Nadelholz, ist schmächtiger und hat nichts rötliches.
Nr.12
Ja, Amanita crocea, Safranfarbener Streifling.
Es gibt noch eine weißstielige A. subnudipes.
Nr.14
Da würd ich Lactarius rubrocinctus, den Rotgegürtelten Milchling vorschlagen. Buche würd auch passen.
Nr.16
Das ist ein Riesenporling, Meripilus giganteus.
Typischer Schwächeparasit an alten Buchen
Nr.17
Ja, Buchenschleimrübling.
Das ist ein schleimiger Widerling. Ein schönes Fotoobjekt, aber nichts für die Pfanne!
Nr.18
So sehen Stockschwämmchen aus, ja. Sogar recht typisch.
Braunsporer, also braune Lamellen, im Gegesatz zu Schwefelköpfen. Sehr schön sieht mal die Schüppchen am Stiel unterhalb der Ringzone, die den Gifthäublingen fehlen.

An liabn Gruaß und gsund bleim,
Werner
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#5

Herzlichen Dank, Josef, und v.a. dir, Werner, für die ausführliche Antwort!
Damit und so schnell hab ich gar nicht gerechnet - tolle Community!
Mir gehts auch so, dass mir ein paar Pilzfotos in dieser Zeit gut tun, und jetzt regnet es grad in Linz ... was derzeit doppelt schön ist!
Und über den Korallenfund freu ich mich jetzt noch mal!!!
LG Rainer

Nachtrag: Ein Blick in die Datenbank der Pilze Österreichs zur Becherkoralle: Bisher gab es im Linzer Zentralraum KEINEN belegten Fund. :-)
(Meiner ist natürlich auch nicht belegt...)
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#6

GriasDi Rainer,
die Becherkoralle ist mit diesem Foto m.E. sehr wohl ausreichend belegt.
An liabn Gruaß,
Werner
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#7

Nr. 14 nach Einsicht in die Literatur eher Lactarius quietus?

Lieber Werner, aber in der Datenbank scheint er alleine deswegen nicht auf?!
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#8

L. quietus ist auch eine gute Idee. Ein strikter Eichenbegleiter, der einen typischen Blattwanzengeruch hat. Den kann man schon am Geruch erkennen.
Gut möglich ja.

Datenbank?

An liabn Gruaß,
Werner
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