Das beste Pilzerezeptbuch, entstanden durch Pilzforum.at
 
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Pilzweiterbildung in Coronazeiten
#1

Hallo werte Pilzfreunde,

wie Jürgen bereits hier geschrieben hat sollten wir die jetzt vermehrt vorhandene Freizeit auch zur Pilzweiterbildung nutzen. Die sonstigen Möglichkeiten für Aktivitäten sind doch stark eingeschränkt.


Auf Grund der derzeitigen Trockenheit schaut es mit Frischpilzen leider sehr schlecht aus.
Habe daher die alten Fotos ab 2013 durchgesehen und da sind einige Fragezeichen aufgetaucht.
Natürlich teste ich zuerst die eigenen Bestimmungskünste, aber da komme ich nur teilweise ans Ziel und eine Restunsicherheit bleibt meist zurück. Ich bitte um Nachsicht, dass ich bei den alten Funden keine zusätzlichen Merkmale wie Geruch, Geschmack etc. liefern kann, daher auch nicht bei den Bestimmungsanfragen eingestellt.


Stelle die Funde immer einzeln ein und nummeriere sie laufend durch.
Ein Feedback ob ich mit meinen Vermutungen richtig liege wäre super.


Nr. 1 – Fälbling, Hebeloma spec.
Funddatum 14.10.2013, Wienerwald Nähe Sittendorf auf etwa 500 m Seehöhe.

   
Laubmischwald mit vorwiegend Altbestand am Buchen

           

Schnitt:
   
Könnte Großer Rettichfälbling, Flockigstieliger Rettich-Fälbling (H. sinapizans) die richtige Vermutung sein? 123 zeigt den „Fleischzapfen“ im Übergang Kappe/Stiel (Reihe 2, ganz links).

Frohe Ostern und gesund bleiben.

LG.
Josef
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#2

Hallo Josef,

bei diesem Fund stimme ich Deiner Vermutung zu und denke, den kannst Du definitiv als Hebeloma sinapizans ablegen.

Frohe Ostern und bleib gesund.

LG
Sepp

Eine Verzehrsfreigabe gibt es nur beim Pilzsachverständigen vor Ort.
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#3

Hallo Sepp,

herzlichen Dank für Deine Bestätigung.

Frohe Ostern und gesund bleiben.

LG.
Josef
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#4

Hallo zusammen,

Nr. 2 - ???

Bei diesem Fund bin ich komplett unsicher, Fundort und Datum sind gleich wie die Nr. 1

   
Gewachsen an bemooster Stellen an der Wegrandböschung

               

Bin für jeden Tipp dankbar.

LG.
Josef
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#5

GriasDi Josef,
das ist auf jeden Fall ein Cortinarius der Untergattung Myxacium, Schleimfuß und dort einer der Blaustielschleimfüße. Im Laubwald bei Buche fällt mir da nur C. lividoochraceus = elatior ein, obwohl der typischerweise einen gerunzelten Hut und auch eine geriefte Stielspitze haben sollte. Der Fk ist aber noch jung.
Evtl sind aber auch da in letzter Zeit schon mehrere Arten aussequenziert worden.
An liabn Gruaß,
Werner
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#6

GriasDi Werner,

ein herzliches Danke nach Bayern.

Frohe Ostern und gesund bleiben.

LG.
Josef
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#7

GriasDi Josef,
ich hab jetzt Zugang zu Literatur.
Demnach könnte auch C. stillatitius, der Honigschleimfuß, der normalerweise zusammen mit C. collinitus im sauren Nadelwald vorkommt, auch bei Buchen vorkommen, wahrscheinlich nur solange die Böden mager und kalkarm genug sind.
Wia gsagt...wie ein typischer C. elatior schaut er ned aus.
Ois ned so einfach..
Dir a frohe Ostern und gsund bleim,
Werner
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#8

GriasDi Werner,

dieser Teil des Wienerwalds sollte schon kalkig sein. Dafür spechen auch einige Beifunde, wie z.B. Spechttintling (Coprinopsis picacea) und Totentrompete (Craterellus cornucopioides).
       

Einen sehr schönen Cortinarius vom gleichen Tag hab ich noch, stelle ich gleich ein.

Besten Dank nochmals für die Unterstützung.
Gesund bleibn.

LG.
Josef
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#9

Hallo zusammen,

Nr. 3 - Cortinarius spec.

Fundort und Datum sind gleich wie die Nr. 1 u. 2
               
Ein wunderschöner Klumpfuß.
Lässt sich der noch näher eingrenzen?
Besten Danke für Eure Mühe.

LG.
Josef
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#10

GriasDi Josef,
der ist wirklich schön, ja.
Schaut nach C. xanthophyllus aus. Ich weiß aber nicht was es da noch so gibt an Verwechslungsmöglichkeiten.
An liabn Gruaß,
Werner
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