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Silvesterpilze und Vorschau auf Morchelsaison
#1

Liebe Freunde,

lang ist's her, mein letzter Beitrag hier im Forum. Die Arbeit hält mich momentan schwer auf.

Habe am Silvestertag 2019 zwei Funde (kaum 50 Meter voneinander entfernt) getätigt.
Ich hoffe auf Bestätigung, dass es sich um Samtfußrüblinge handelt.
   
   

Am selben Tag blühte das erste Schneeglöckchen im Garten auf, mittlerweile stehen die sogar schon in Vollblüte (leider kein Foto)
   

Vor kurzem bei einer Laufrunde mit Benni habe ich noch eine Stelle mit (zumindest glaube ich es halt) Rüblingen entdeckt:
   

Was ich immer noch nicht gefunden habe (leider!) sind Austernseitlinge, die verstecken sich erfolgreich vor mir...

Naja, und schön langsam (aufgrund der milden Witterung) denkt man halt schon wieder an die neue Saison, noch dazu wo ich fast täglich im Augebiet mit meinem lieben Hund Benni unterwegs bin.
Leider schreitet das Eschensterben voran, und meine besten Morchel-Fundplätze werden teilweise eliminert, siehe folgendes Bild, bei den beiden gefällten Bäumen hatte ich im Vorjahr auf einen Schlag über 40 Speisemorcheln (und das in einem Jahr, wo es eigentlich viel zu trocken war für Großfunde)... naja wieder eine Stelle weniger, hilt nix.
   
Bis jetzt ist meines Erachtens zumindest ausreichend Niederschlag gefallen, hoffen wir, dass es heuer wieder Einiges zu holen gibt....
   

Abschließend noch ein Bild vom lieben Benni, wie er sich nach dem Lauftraining seine Belohnung abholt.
   

Ich verabschiede mich jetzt wieder eine Zeit lang aus dem Forum,

bis bald, LG

Roland
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#2

Hallo Roland,

also ich sehe nichts, was bei Deinem Silvesterfund gegen Samtfußrüblinge spricht. Allerdings sehen die meisten aufgrund von Überalterung und Witterungseinflüssen schon ziemlich mitgenommen aus.

Mit der Zerstörung bzw. dem Verschwinden von Morchelbiotopen in Zusammenhang mit dem Eschensterben geht es mir seit geraumer Zeit genau so.
Und wir beide sind gewiss nicht die einzigen, die von diesem Desaster betroffen sind. Einfach traurig.

LG Sepp

Eine Verzehrsfreigabe gibt es nur beim Pilzsachverständigen vor Ort.
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#3

Hallo Roland und Sepp,

Austernseitlinge hatte ich noch nie in der Pfanne, genauso wenig Samtfußrüblinge in 'ner Suppe. 
Heuer wollte ich mir die geben, da wollten diese Pilze aber nicht mitspielen. Martina hat ca. einen Kilogramm Austern geerntet, die wanderten sofort in die Dörre. Vitalpilz und so.

Voriges Jahr hat mein kleines Hauptfundgebiet  total ausgelassen, statt ca. 160 Speisemorcheln hat es lediglich eine handvoll gespielt. Das Eschensterben hat dort nicht eingesetzt oder ich habe es noch nicht wahrgenommen. Andere Fundorte mit 6 - 8 Morcheln haben brav geliefert, ich habe noch einen kleinen Vorrat.
Für die kommende M-Saison schaut es trostlos aus, es mangelnd an Niederschlägen. Von einer abschmelzenden Schneedecke ganz zu schweigen.

Mit unserem Roten bin ich jetzt jeden Tag unterwegs, Roland. Leicht geänderte Lebensumstände erlauben mir das, ;.)

   


LG
Peter

Es reicht ein Hut aus Fomfom als Statussymbol. Wenn der Blitz einschlägt brennt nur der Kopf.
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#4

(24.01.2020, 10:55)Sepp schrieb:  Hallo Roland,

also ich sehe nichts, was bei Deinem Silvesterfund gegen Samtfußrüblinge spricht. Allerdings sehen die meisten aufgrund von Überalterung und Witterungseinflüssen schon ziemlich mitgenommen aus.

Mit der Zerstörung bzw. dem Verschwinden von Morchelbiotopen in Zusammenhang mit dem Eschensterben geht es mir seit geraumer Zeit genau so.
Und wir beide sind gewiss nicht die einzigen, die von diesem Desaster betroffen sind. Einfach traurig.

LG Sepp
Servus Sepp,

vielen Dank für die Bestätigung.
Ja, die Rüblinge dürften schon etwas älter gewesen sein. Frost in der Nacht und Sonnenschein mit wärmeren Temparaturen am Tag dürften denen ziemlich zugesetzt haben.

Und richtig, leider geht das Eschensterben überall weiter, man liest halt mittlerweile nix mehr drüber.

LG
Roland
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#5

(25.01.2020, 20:00)Habicht schrieb:  Hallo Roland und Sepp,

Austernseitlinge hatte ich noch nie in der Pfanne, genauso wenig Samtfußrüblinge in 'ner Suppe. 
Heuer wollte ich mir die geben, da wollten diese Pilze aber nicht mitspielen. Martina hat ca. einen Kilogramm Austern geerntet, die wanderten sofort in die Dörre. Vitalpilz und so.

Voriges Jahr hat mein kleines Hauptfundgebiet  total ausgelassen, statt ca. 160 Speisemorcheln hat es lediglich eine handvoll gespielt. Das Eschensterben hat dort nicht eingesetzt oder ich habe es noch nicht wahrgenommen. Andere Fundorte mit 6 - 8 Morcheln haben brav geliefert, ich habe noch einen kleinen Vorrat.
Für die kommende M-Saison schaut es trostlos aus, es mangelnd an Niederschlägen. Von einer abschmelzenden Schneedecke ganz zu schweigen.

Mit unserem Roten bin ich jetzt jeden Tag unterwegs, Roland. Leicht geänderte Lebensumstände erlauben mir das, ;.)




LG
Peter

Servus Peter,

danke für deine Zeilen. Schon wieder zu wenig Niederschlag in Kärnten, das kann sich jedoch auch schnell mal wieder ändern - hoffe ich zumindest.
Geänderte Lebensumstände kann einen Vor- aber auch Nachteil bedeuten. Hoffe, dass es für dich gut ist...

Bin übrigens morgen gegen Abend wieder mal in Klagenfurt.

LG
Roland
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#6

Hi Roland,

dass du heute in Klagenfurt bist lese ich gerade jetzt, schade weil zu kurzfristig, wir hätten uns auf ein Bier zusammensetzen können. Morgen ginge sich aber ein Espresso aus, so um 8:30. Würde mich sehr freuen, mit dir ein wenig zu plaudern. Leider erreiche ich dich tel. nicht, schicke dir eine PN.

Meine geänderten Lebensumstände verdanke ich einem Wahlzuckerl, im September haben's im Nationalrat die Hacklerregelung  o h n e  Abschläge auferstehen lassen, 

LG
Peter

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#7

Servus Peter,

tut mir leid, ich hab's erst jetzt gelesen.
Bin mittlerweile wieder zu Hause angelangt.

Ah, das sind ja gute Nachrichten, sehr gut.
Genieße deinen (vorzeitigen) Ruhestand,

LG
Roland

P.S. Nächstes Mal melde ich mich früher, sollte ich wieder in deine Gegend kommen.
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#8

Hallo Peter.
Habs vermutet , war aber nicht sicher.Herzliche Gratulation zum Ruhestand.Geniese es .
Liebe Grűße Eva.
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#9

Servus Roland,

gratuliere zu den Samtfüßen. Brauchbare Austernseitlinge habe ich diesen Winter bis jetzt leider auch nur 2 Stück finden können, der Rest war schon zu alt. Hoffe, dass da noch was nachkommt. Im Auwald sollten Sie ja an Pappeln gut zu finden sein, allerdings habe ich bis jetzt eher mehr Pappelschüpplinge als Seitlinge gesichtet. Wahrscheinlich liegts auch daran, dass sie so gut getarnt sind - im Vergleich dazu sieht man die Samtfüße ja schon von weitem leuchten, somit sind die auch leichter auszumachen.

Da heißts wohl einfach hartnäckig bleiben, vielleicht stellt sich der Megafund ja irgendwann doch noch ein.

   

lg
Jan
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#10

Allora,

@ Servus Roland,
es ist ein herrliches Gefühl, nicht mehr nach der Uhr ticken zu müssen. Bis 2017 war es normal, mit 62 Jahren und 45 Beitragsjahren abschlagsfrei seinen Posten zu räumen, den Jüngeren Platz zu machen. Die Politik will uns nicht länger im Erwerbsleben halten, mit einer geringeren Pension sollen wir uns schleichen. Spätesten ab 2021 ist dieses Fenster wieder zu,  aber nur, weil ein früher Zeitpunkt rechtlich bedenklich ist.
Ja, schade dass wir uns verpasst haben, wir beide werden uns heuer sich noch treffen,  Smile

@ Liebe Eva,
danke dir für deine Gratulation. Es ist einfach lässig, sich noch einmal im Bett umzudrehen zu können. Egal, ob ich mit unserem Irish-Setter um 9 oder 10 losziehe, eine Stunde am Wörthersee brauchen wir beide,

   


@ Hi Jan,

über zuwenig Austern kann man jammern, über zuviel Austernliebhaber aber auch,  Tongue

   


LG
Peter

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