Unsere Empfehlung: Herbertz Pilzmesser, rostfrei, Holz-Griff, inkl. Bürste und Karabiner
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Paula`s Erbe
#21

hallo sepp...

ich danke dir für deine fachliche einschätzung Daumen hoch 
das wäre dann ein erstfund mehr in meiner sammlung Wink 

liebe grüße______armin

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wir fangen pilze __________Wink
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#22

hallo liebe pilzfreunde...

einen unbekannten von der letzten wanderung
möchte ich euch noch vorstellen...
substrat ist fichte..
die ersten 3 pics sind von der schnittstelle..
die anderen von der unterseite....
               
               

hat jemand eine idee Idea

liebe grüße______carter

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wir fangen pilze __________Wink
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#23

Servus carter,

der Porling sieht sehr nach eine Antrodia aus - schwierige Gattung! Ist aber m.E. so rein makroskopisch nicht bestimmbar.

Liebe Grüße,
Christoph

P.S.: die Scheibenlorcheln erst sehr reif ernten, fast schon überständig - ohne reife Sporen sind sie unbestimmbar ;-)
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#24

hallo christoph...

was die lorchel betrifft____  danke für den tipp...
ich hoffe das mir das auch gelingt... 

bzgl. Antrodia______  schwierige gattung  Huh
die frage wäre ob in abgebildeter form schon bestimmbar ist ??
wenn ja..   bleibt nur der versuch den irgendwie runter zu bekommen ...

liebe grüße______carter

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wir fangen pilze __________Wink
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#25

Servas Christoph,

über die sehr dicht stehenden kleinen Poren und die weiteren Merkmale gelange ich zu Skelotocuitis nivea. ABER: Skeletocutis nivea- unbestimbar und in Europa nicht existent!

Big Grin ,  Tongue


LG
Peter

Es reicht ein Hut aus Fomfom als Statussymbol. Wenn der Blitz einschlägt brennt nur der Kopf.
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#26

Seass Peter,

stimmt, Skeletocutis nivea kommt in Europa nicht vor. Jedenfalls nicht s.str.

Unabhängig davon ist dieser Porling keinesfalls eine Skeletocutis. Man sieht sehr schön, wie diese Treppenstufen ohne Hutkante vom Porling angelegt werden. Eine Pilzstiege sozusagen nur schwer zu begehen... Das ist typisch für Antrodia. Man könnte es am Holz prüfen. Der Stamm müsste hinter dem Fruchtkörper braunfaul sein - also in dunkle Würfel und Quader zerfallen.

Ich meine auch, bei einem Foto das ockerliche von Antrodia serialis zu erkennen. Da hätte ich aber bei dem Fruchtkörper an der Schnittkante schon die eine oder andere ockerfarbene Stufenoberseite erwartet.

Skeletocutis nivea s.l., also vermutlich Sk. nemoralis, wächst nur an Laubholz und hat so einen typischen bläulichen Schimmer in den noch viel engeren Poren. Die erkennt man sofort (und wächst meist an Esche). An Nadelholz wäre es Skeletocutis cummata - aber auch da passt der Fruchtkörper eben gar nicht. Wenn das ne Sleketocutis ist, dann spendiere ich dir in der Steiermark 10 Schnäpse deiner Wahl - für jede Pore pro Millimeter, die Skeletocutis haben kann, einen :-)

Liebe Grüße,
Christoph

P.S.: @carter:
sollte der Fruchtkörper reif sein und sporulieren, ist er bestimmbar (ob auf Art, kann ich nicht sagen, aber auf die Gattung oder das Artenaggregat sicherlich, sag ich mal so). Der Fäulnistyp wäre auch hilfreich. Nebenbei bemerkt: weiße Antrodien sind auch eine Höchststrafe...
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#27

Servas Christoph,

wer was aufm Kasten hat, in mykologischer Hinsicht, würde deine Antwort akzeptieren. Hab' ich nicht, deshalb maule ich zurück,  Tongue

Die wenigsten in diesem Forum können mit s.str. was anfangen,

s. s., s. str. SENSU STRICTO, SENSU STRICTIORE, lat. = im engen bzw. engeren Sinn. Stensiöina exsculpta s.str. Da die Art exsculpta nach Ansicht mehrerer Autore  eine große ­ Variationsbreite aufweist, ist hier die Varietät gemeint, wie sie in der Erstveröffentlichung der Art beschrieben wurde. Entnommen aus Abkürzungen und Symbole in der biologischen Nomenklatur

DNA-Sequezierungen beschränken sich bei Pilzen auf einige ausgewählte Loci, ein hartes Kriterium ist's nicht nur mMn nicht.

Zu meinem Bestimmungsvorschlag auf S. nivea bin ich via Dörfelt/Ruske, 'Die pileaten Porlinge Mitteleuropas' gekommen. Selten an Nadelhölzer geht noch an, an finalmorschen passt gar nicht. Sonst passt wieder alles, einen Gegenspieler führen die beiden nicht an.

Skeletocotis nivea ist auch in Leif's 2nd Edition eine 'gute Art', muss mir seinen Beitrag dazu erst reinziehen. In den Datenbanken sowieso.

Wie auch immer, Carter hat einen interessanten Fund eingestellt, den können wir uns gemeinsam in der Sankt Eiermark ansehen. 

Bei 20 Schnäpsen, die trinkst aber bitte du. Ich bleibe bis dahin locker, bei meinem

Bier


LG
Weisnix-Peter

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