Unsere Empfehlung: Herbertz Pilzmesser, rostfrei, Holz-Griff, inkl. Bürste und Karabiner
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Unser Forum hat 2 frischgebackene Pilzberater!
#11

Hallo Jürgen, Peter !

Auch von mir herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Pilzberaterprüfung. Einen wichtigen Meilenstein habt Ihr geschafft, noch breitere Artenkenntnisse und Erfahrungswerte kommen mit der Zeit, wenn man weiterhin dran bleibt und davon kann man bei Euch wohl ausgehen. Es freut mich auch, dass Euch die Seminarwoche insgesamt gefallen hat, auch wenn es beim Intensivkurs mit Prüfungsvorbereitung zweckmäßigerweise etwas anders läuft als das übrige Seminargeschehen.

@ Peter

Du brauchst Dich nicht zu entschuldigen, ich habe mit Deinem Kommentar überhaupt kein Problem, aber was meine Kentnisse anlangt, bin ich absolut kein Wunderwuzzi und wäre froh, wenn ich zumindest einen kleinen Teil des phantastischen Wissens von Christoph oder Irmgard hätte.

Es stimmt, dass unser persönlicher Gesprächsaustausch wegen des unterschiedlichen Kursablaufes von uns beiden ziemlich auf der Strecke geblieben ist, wird nächstes Jahr nachgeholt, da fahren wir beide programmmäßig auf der selben Schiene.

@ Uwe

Es ist völlig o.K., wenn Dir und vielleicht auch noch manch anderem Forianer die Schönfüsse auf Jürgens Bild etwas merkwürdig vorkommen bzw. Zweifel aufgekommen sind, die waren nämlich zum Zeitpunkt der Aufnahme 2 oder 3 Tage nach dem Aufsammeln nicht mehr frisch, sondern schon ziemlich abgelegen und am "verwelken". Und Schönfüsse müssen natürlich auch nicht immer so kräftig gebaut sein wie das schöne Exemplar von Rudi, aber das weißt Du ja ohnehin.

LG Sepp

Eine Verzehrsfreigabe gibt es nur beim Pilzsachverständigen vor Ort.
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#12

(02.09.2018, 17:56)Sepp schrieb:  @ Uwe

Es ist völlig o.K., wenn Dir und vielleicht auch noch manch anderem Forianer die Schönfüsse auf Jürgens Bild etwas merkwürdig vorkommen bzw. Zweifel aufgekommen sind, die waren nämlich zum Zeitpunkt der Aufnahme 2 oder 3 Tage nach dem Aufsammeln nicht mehr frisch, sondern schon ziemlich abgelegen und am "verwelken". Und Schönfüsse müssen natürlich auch nicht immer so kräftig gebaut sein wie das schöne Exemplar von Rudi, aber das weißt Du ja ohnehin.

LG Sepp
Hallo Sepp
Wenn das schon fast "Gammel" ist, dann erklärt es einiges. Dazu kommt die schlechte Bildqualität und der nicht so typische Wuchs. Weil nicht wirklich etwas außer Schwärzung zu erkennen ist, hätte es auch Schwarzblauender Röhrling (Cyanoboletus pulverulentus) sein können. Da paßt die Wuchsform gut.

Grüße von der Insel Rügen
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#13

Auch von mir etwas verspätete Glückwünsche! Gratuliere euch zur bestandenen Prüfung und wünsche euch viel Freude und Erfolg bei eurer neuen Tätigkeit aus Pilzberater!

 [Bild: 196.gif]   [Bild: 196.gif]

lg Gaby
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#14

Hallo allseits
und auch von meiner Seite Euch beiden herzliche Glückwünsche zur bestandenen Prüfung!

schönen weiteren Tag,
Eberhard

“When the bird and the book disagree, always believe the bird.”
(John James Audubon, Ornithologe)
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#15

Hallo die Tüchtigen,

herzliche Gratulation auch von meiner Seite.
Viel Erfolg und Spaß bei der Ausübung der neu übernommenen Verantwortung.

LG.
Josef
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#16

Hallo,

ich bedanke mich für die weiteren Gratulationen,  Smile

Als 'frischgebackener' Pilzberater der ARGE kann ich die 'giftigen' aussortieren. Bei den bis dato als essbar eingestuften Pilze schaut's anders aus. Da würden noch etliche aus dem Korb fliegen, die man der Pfanne anvertrauen könnte. Die Wahrscheinlichkeit, dass mir ein Korb voll mit Pilzen für eine Bestimmung in Kärnten vorgelegt wird ist praktisch Null. Einige Anfragen über die Giftnotzentrale allerdings habe ich bereits bekommen, in allen Fällen haben Kleinkinder einen Pilz in den Mund genommen. Ist bisher immer glimpflich ausgegangen, für die kleinen Hosenscheißer.

Yepp, 
aktuell hoffe ich auf Antworten in diesem Forum, Funga Austria

LG
Peter

Es reicht ein Hut aus Fomfom als Statussymbol. Wenn der Blitz einschlägt brennt nur der Kopf.
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#17

(02.09.2018, 17:56)Sepp schrieb:  Hallo Jürgen, Peter !

Auch von mir herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Pilzberaterprüfung. Einen wichtigen Meilenstein habt Ihr geschafft, noch breitere Artenkenntnisse und Erfahrungswerte kommen mit der Zeit, wenn man weiterhin dran bleibt und davon kann man bei Euch wohl ausgehen. ...

LG Sepp

Hallo Jürgen, hallo Peter,

auch ich freue mich mit euch über die bestandene Pilzberaterprüfung. Damit habt ihr mich (bin kein geprüfter Pilzberater) jetzt überholt, obwohl man mich schon 3 mal gebeten hat, als  "Neben-Prüfer" bei einer Pilzberaterprüfung teil zu nehmen.

-Sepp hat natürlich recht: Erweiterte Artenkenntnisse/Erfahrungswerte kommen mit der Zeit.

---> Doch ich kann euch dennoch einen guten Rat (meines ersten Lehrmeisters) auf den Weg geben. Und dies solltet ihr insbesondere auch auf Pilzführungen (aber auch bei einer sonstigen Beurteilung) beherzigen:

- Nimmt jeden Pilz, den ihr beurteilen möchten in die Hand. Und erst recht dann, wenn der einen giftigen Doppelgänger hat. Daumen hoch Daumen hoch Daumen hoch

- Wenn nicht, dann trifft ihr evtl. auf einen Bösewicht wie mich, dem es 1976 (zwei Jahre, nachdem ich anfing mich für Pilze zu interessieren) nach Ortswechsel nach Ulm einen langjährigen und 3 frisch gebackene Pilzberater zu leimen.

Wie das???

- Ganz einfach:  Den Herren "Pilzberater" reichte es (sie kontrollierten nicht das gesamte Sammelgut), wenn man ihnen aus der Ferne einen Fruchtkörper aus seinem Korb zeigte.

-  Das war ein gefundenes Fressen für mich: Der Wald war bestandsbildend mit "Nebelkappen" besetzt. Ich abseits der Gruppe laufend entdeckte komisch aussehende "Nebelkappen" (genauer "Riesenrötlinge") mit einer Radialfaserung. Ok. , zwei Nebelkappen" und einen fast gleich aussehenden "Riesenrötling" mittleren Alters  eingesackt. Mein unbestreitbarer Vorteil war, dass mir mein Lehrmeister zwei Jahre lang bei fast jedem Pilzgang im Herbst beide Arten nebeneinander zeigte.

- Der Rest ist schnell erklärt: Keiner der Pilzberater hatte vorher einen Riesenrötling in der Hand und kannte den nur aus der Literatur:

(1) Meine 3 Fruchtkörper in folgender Reihenfolge, aber nur mit Sicht auf den Hut) gezeigt: Nebelkappe, Nebelkappe (das hatte die völlig eingelullt), Riesenrötling, der mich nicht überraschend auch als Nebelkappe bestimmt wurde.

(2)  Zweiter Versuch: Den Riesenrötling etwas abgesenkt und nochmals  mit Sicht auf die Lamellen, aber nicht mit Sicht auf den Lamellenansatz gezeigt.
- Ergebnis auch hier, obwohl der Lamellenabstand nicht passte: Nebelkappe!

(3) Dritter Versuch: Jetzt zeigte ich meinen Fund mit voller Sicht auf die Unterseite:

-Jetzt endlich war ich zufrieden: Alle sagten spontan: Zeig her, dass ist ein Riesenrötling Daumen hoch Daumen hoch Daumen hoch
--------------------------

Ja, ich gestehe, dass ich diese Fehldiagnose bewusst provoziert habe.

- Aber bitte glaubt nicht, dass dies nicht auch mit unwissenden Ratsuchenden passieren kann, wenn ihr bei einer Pilzkontrolle das Sammelgut nicht sorgfältig (jeden einzelnen Fruchtkörper einzeln beurteilt) bewertet.

- Nur ein Beispiel: Meinem Lehrmeister ist folgendes passiert:

- Zwei langjährige Kundinnen (Krankenschwestern) brachten ihr Sammelgut mit der Bemerkung: Diesmal nur zwei Arten, bei denen es sich eindeutig um Stockschwämmchen handelte. Getreu seinem Motto kippte er der Korb aus, und oh Wunder fand er da noch einen Fruchtkörper eines "Grünen Knollenblätterpilz.

Antwort auf die Frage, was ist damit: Ach ja, das wollten wir (haben es vergessen) sie auch noch fragen.

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Und zum Abschluss noch deinen Rat von mir:

Erzieht eure Kunden: Lasst nicht zu, dass sie hirnlos  den halben Wald anschleppen. Mein Vorschlag, den ich erfolgreich angewendet habe:

Das Sammelgut sortieren: Und dann zurück in den Korb mit Anmerkungen wie "vergammelt, ungenießbar, giftig, essbar etc."

---> Macht euren Kunden klar: Nur wenige Fruchtkörper (jung mittel, alt) neuer häufiger Pilze mitbringen. und wenn die essbar sind, dann zurück in den Wald und einsammeln und gerne erneut zur Begutachtung vorbeibringen.

-------------------------------------

Nochmals, viel Glück bei euren Pilzbestimmungen und einen guten Erfolg bei Erziehung eurer Kunden. Denn auch die sollten zur Kenntnis nehmen , dass man mit der Natur schonend umgehend sollte.

- Ich hoffe (bin eigentlich sicher) ihr schafft das.

Liebe Grüße Gerd

Ich mache nur Bestimmungsvorschläge ohne Freigabe für Speisezwecke!!!
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#18

Servus Gerd,

zwanzig Jahre habe ich das BAG (Berufsausbildungsgesetz) & auszugsweise das KJBG (Kinder- und Jugendlichenbeschäftigungsgesetz) vorgetragen. Ebenso lang war ich Mitglied einer dreiköpfigen Prüfungskommission. Lustig, ich habe eine staatliche vorgeschriebene Prüfung abgenommen, ohne die selbst abgelegt zu haben,  Tongue

Überholt haben wir drei Kandidaten mit der Prüfung zum Pilzberater an Pilzwissen niemanden, weder dich und Sepp schon gar nicht, die Kirche bleibt im Dorf. Dazulernen ist angesagt, machen wir gerne,  Daumen hoch

LG
Peter

Es reicht ein Hut aus Fomfom als Statussymbol. Wenn der Blitz einschlägt brennt nur der Kopf.
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#19

Hallo Gerd !

Danke für deine Ratschläge an meine Kollegen, denen ich natürlich voll zustimmen kann. Unsere Pilzberater-Frischlinge sollten diesbezüglich aber ohnehin Bescheid wissen, da diese Dinge vor der Pilzberaterprüfung in einem Intensiv-Vorbereitungskurs gelehrt und im Feld praktisch geübt werden.

Bezüglich des Tricks mit Nebelkappe u. Riesenrötling musste ich einerseits als schon etwas erfahrener "alter Hase" ein wenig schmunzeln, andererseits würde ich mich niemals zu so einer oberflächlichen Pilzbestimmung verleiten lassen und diese Episode sollte auch allen neu angehenden Pilzberatern ein lehrreiches Beispiel sein.

LG Sepp

Eine Verzehrsfreigabe gibt es nur beim Pilzsachverständigen vor Ort.
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