Unsere Empfehlung: Herbertz Pilzmesser, rostfrei, Holz-Griff, inkl. Bürste und Karabiner
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Bitte um Hilfe - unbekannte Pilze
#1

        Habe diese Pilze letztes Wochenende in Oberwölz gefunden und rätsle seither daran herum. Habt ihr eine Idee?
Ich dachte, es sind Waldegerlinge. Allerdings fehlte jeglicher Rosa-Farbton bei den, wie ich meine, frischen und jungen Pilzen. Und was mich irritiert, ist die schuppige, harte Huthaut, die fühlte sich beinahe so hart an, wie der Hut eines Habichtspilzes, auch so zerfurcht.
Danke für eure Hilfe! :-)
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#2

Vergleiche mit dem Riesen-Champignon, Agaricus augustus.

Grüße
Harald

Pilzberatung gibt es nur vor Ort beim Pilzberater. Keine Beratung per Internet oder Telefon! Bilderbestimmung ist keine Essfreigabe!
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#3

(13.10.2016, 11:32)zuehli schrieb:  Vergleiche mit dem Riesen-Champignon, Agaricus augustus.

Grüße
Harald

Hallo Harald, den hatte ich auch im Verdacht. Aber kann das sein, dass der obere Bereich des Hutes so aufgerissen und schuppig ist?
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#4

Das sieht schwer nach Trockenschaden aus.
BTW, hast Du dran gerochen?

Grüße
Harald

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#5

(13.10.2016, 11:32)zuehli schrieb:  Vergleiche mit dem Riesen-Champignon, Agaricus augustus.

Grüße
Harald

Gerochen an den Pilzen hab ich, konnte allerdings keinen spezifischen Geruch wahrnehmen.
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#6

(13.10.2016, 16:48)Babschi40 schrieb:  
(13.10.2016, 11:32)zuehli schrieb:  Vergleiche mit dem Riesen-Champignon, Agaricus augustus.

Grüße
Harald

Gerochen an den Pilzen hab ich, konnte allerdings keinen spezifischen Geruch wahrnehmen.

Hallo
Der Vorschlag von Harald paßt schon ganz gut, Die Hutmitte hat kräftige Trockenrisse und ansonsten sieht der insgesamt auch trocken aus. Die Wuchsstelle mal im Auge behalten. Dort können ja noch neue kommen, wenn das Wetter gnädig sein sollte.

Grüße von der Insel Rügen
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#7

Hallo Babschi !

Auf den ersten Blick würde ich den auch für einen der Waldchampignons mit Trockenschaden halten.
Zur besseren Beurteilung hat Harald aber auch schon richtig den Geruch angesprochen. Wenn der anisartig gewesen sein sollte, dann fährt der Zug Richtung Riesenchampignon (A. augustus)

Wichtig wäre auch, ob sich die Fruchtkörper nach einiger Zeit insbesondere an Berührungspunkten (Druckstellen) und Schnittflächen gelblich oder rötlich verfärbt haben (gilbende oder rötende Champignon-Art ?)

Das Problem ist allerdings, das durch (die derzeit vorherrschende) Kälte der Geruch und Farbveränderungen von Pilzen mehr oder weniger unterdrückt werden bzw. nur schwach oder gar nicht wahrnehmbar sind.

Dem kann man aber etwas entgegenwirken, in dem man einen Fruchtkörper eine zeitlang in der warmen Hand hält und ein bißchen am Hut bzw. den Lamellen und am Stiel reibt. Durch die Hand- bzw. Reibungswärme werden die "Lebensgeister" im Fruchtkörper wieder geweckt und div. Merkmale wie z.B. der Geruch sind dann meist wieder wahrnehmbar, was die Bestimmung erleichtert. 

LG Sepp

PS: Habe erst nachträglich Deine Antwort auf Harald's Geruchsanfrage gesehen.

Eine Verzehrsfreigabe gibt es nur beim Pilzsachverständigen vor Ort.
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#8

Vielen Dank für eure freundlichen und kompetenten Antworten - sie sind sehr hilfreich!
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