Beiträge von BaDa

    Hallo Leute!


    Bin gerade über euren Musikthread gestolpert und würd mich gerne einklinken. Vorallem Peter und mich dürfte ein sehr ähnlicher Musikgeschmack verbinden.


    Ich denke passend für uns hier, "Songs aus den Wäldern":


    Bereits 2x live gesehen, liebe ich ihren melodischen Hardrock:


    Und für die Austropopfraktion, für mich einer der Verkanntesten seiner Zunft. (und das sage ich nicht nur, weil er auch ein Goiserer war ;))


    Bin schon gespannt wie das hier weitergeht!


    lg David

    Das will ich so jetzt nicht behaupten, weil ich beim Kochen mit Pilzen nicht viel Erfahrung habe und so auch keinen Vergleich.

    Ich wollte nur fragen weil Du ihm zum Kauf geraten hast.


    lg David

    Hallo!


    Im speziellen hab ich "Antonio Carluccio: Pilze" gemeint, aber die anderen sind sicherlich genau so "gut".

    Mir hat es sehr gut gefallen, ich verfüge aber jetzt nicht über sehr viele speziell auf Pilze ausgerichtete Kochbücher. Ich kann aber auf jeden Fall sagen, dass ich mit dem Buch, zum ersten Mal eine geschmacklich ausgewogene Pilzsuppe zustande gebracht habe! ^^

    Es gibt noch das "A Passion for Mushrooms" und "The Complete Mushroom Book".


    @Peter Das stimmt natürlich. Ob dies nun gut oder schlecht ist, sei erstmal dahingestellt.

    Nur gibt es die Bücher von Carluccio schon seit den frühen 90iger Jahren. Er selbst war erfolgreicher Inhaber von Restaurants, die auf puritanischer italienischer Küche aufbauten. Angeblich verfügte er auch über eine unglaublich umfangreiche Kenntnis der Pilze.

    Jamie Oliver hat übrigens in seinem Restaurant, dem "Neal Street" in London, das Kochen erlernt.

    Außerdem finde ich ihn in seinen Interviews und Videos unheimlich sympathisch.


    lg David

    Hallo Jürgen!


    Wahrscheinlich wird Dir der Name "Antonio Carluccio" ohnedies bekannt sein. Wenn nicht, solltest Du Dir unbedingt sein Pilzkochbuch ansehen!!! Ist leider vergriffen, aber doch ab und zu wieder über Buchhändler erhältlich.


    lg David

    Vielen Dank für eure Rückmeldungen! :top:


    Ich selbst wohne auf ca. 600m Seehöhe, die meisten passenden Habitate die ich bisher ausmachen konnte leicht darunter.


    Und wie Roland schon schrieb, die Vegetation wäre stellenweise eigentlich schon so weit.


    Ich werde einfach warten bis von euch die ersten besseren Funde gemeldet werden und dann selbst wieder mal nachsehen gehen. 8o


    Schönen Tag noch!

    Hallo Leute!


    Darf man fragen in welcher Höhe ihr euch momentan bei euren Morchelgängen bewegt, bzw. wie sich dort die Temperaturen in letzter Zeit verhalten haben?


    Bei uns hat es in den letzten Wochen immer wieder mal geschneit, dazwischen ein paar sonnige warme Tage, und heute liegen wieder 5-10cm Schnee.


    Braucht es erst eine länger andauernde Warmphase ohne Minustemperaturen (z.B. > 1Woche) um die erste Wachstumsperiode einzuleiten, oder denkt sich die Morchel schon nach ein, zwei warmen Tagen "ok, heute ist es warm & feucht genug, schaun ma mal was läuft" ?


    Ich habe mit den Morcheln leider noch weniger Erfahrung als schon mit den restlichen Schwammerln und momentan auch noch so gut wie keine Zeit um täglich Nachschau zu halten, drum muss ich versuchen das irgendwie einzugrenzen.


    Danke!

    lg David

    Ihr habt natürlich recht, aber ich hätte rein aus dieser Ansicht absolut nicht damit gerechnet. Erst nachdem ich ihn umgedreht hatte, war es auch mir klar. Hab wohl wieder mal vorschnell meine Unwissenheit bewiesen. :rolleyes:


    Hier noch ein paar Bilder.



    Wie wahrscheinlich ist es, dass Pilzfruchtkörper etwa 50% größer werden als beschrieben?


    lg David

    Im Nachhinein hoffe ich, dass mein Post nicht wie ein Vorwurf geklungen hat?! :(
    Ich persönlich würde da auch kein Risiko eingehen, mich hätte nur interessiert woran es konkret scheitert. Ob nun die Behörden verbieten, "weil nicht so wichtig"; ob Vorgaben NICHT eingehalten werden können; oder man eben kein Konzept vorlegen konnte, WIE Vorgaben eingehalten werden können.


    Ich empfinde Geduld generell, aber gerade in der jetzigen Situation, als eine der wichtigsten Tugenden. Darum habe ich mit den momentanen Einschränkungen, da sie ja alle, auf irgendeine Art und Weise, dem Schutz der Allgemeinheit dienen, absolut keine Probleme.
    Jedes Jahr wachsen (mehr oder weniger) Pilze, und jedes Jahr wird man sich treffen und darüber sprechen können (hoffentlich).


    lg David

    Hallo Leute!


    Ein kleines Rätsel (hoffe ich zumindest :P ):
    Aus mindestens 500m Entfernung ;) sind mir heute im Wald diese Riesen ins Auge gestochen. Bei näherer Betrachtung habe ich sie dann als mir eigentlich bekannte Pilze identifizieren können, nur kannte ich sie nicht in dieser Größe.



    Meine Literatur gibt sie mit maximal 20cm Durchmesser an. Meine Kappe hat ca. 28x20cm, daher schätze ich den den Pilz auf 31x25cm (perspektivisch geht hier etwas Größe verloren).
    Ich gehe mal davon aus das ich keinen Fehler gemacht habe, da sie kaum zu verwechseln sind, aber ich hätte spontan nicht damit gerechnet.


    lg David

    Ich habe mir gerade den Link im anderen Thread angesehen, den Sepp verlinkt hat. (http://tintling.com/pilzbuch/a…ortinarius_violaceus.html)
    Es gilt anscheinend alleine Cortinarius violaceus als offizielle eigenständige Art, und hercynicus nur mehr als Variation.
    Spannend finde ich, dass man heute den Reifpilz/Zigeuner (Cortinarius caperatus) als einzigen weiteren Pilz in die selbe Untergattung stellt. Das zeigt wieder, wie wenig aussagekräftig offensichtliche optische Merkmale sind. Oder hätte jemand geglaubt dass die beiden genetisch verwandt sind? :huh:


    lg David

    @ Rainer: Danke, wenn man ein frisches Exemplar davon findet bestimmt ;) ! Aber leider finde ich heuer immer wieder nur überaltertes, madiges oder von Schnecken zerfressenes Zeugs! Aber da er anscheinend nicht so häufig vorkommt, freue ich mich natürlich doch gleich ein bisschen mehr.


    @ Christian: Ich bin zwar noch nicht lange hier dabei, aber vom Detail- und Hintergrundwissen vom Sepp durfte ich nun schon einige Male profitieren.


    lg David

    Hallo Leute!


    Ich bin jetzt sicher nicht der Profi den Dir Rudi prophezeit hat ;) , aber ich habe vor kurzem den selben Pilz gefunden und mich dazu etwas schlau gemacht.


    Es scheint als gäbe es den "Violetten Schleierling" (Cortinarius violaceus) im Laubwald und den "Dunkelvioletten Nadelwald Schleierling" (Cortinarius hercynicus) im Nadelwald. Man ist sich aber bis heute uneins ob es eine wirkliche Abtrennung gibt, oder ob es quasi nur eine Variation ist, da die sichtbaren Merkmale nur intermediär ("genetisch dazwischen liegend") sind.


    Zu verwechseln soll er mit dem "Lila Dickfuß" (Cortinarius traganus) und dem "Bocks-Dickfuß" (Cortinarius camphoratus) sein. Diese Ansicht kann ich eigentlich nicht teilen, da er aufgrund der "extrem" filzig-schuppigen Huthaut, den Lamellen mit flockiger Schneide (Lupe) und dem Zedernholzgeruch selbst für mich als gut bestimmbar erscheint.


    Er ist zwar essbar, aber anscheinend nicht besonders schmackhaft, soll aber aufgrund von etwa 8mg Eisen/Gramm Trockengewicht sehr gesund sein.


    Hier noch zwei Bilder meines Exemplares, das gerade einen Fichtenzapfen assimiliert und uns auch noch den Hintern zeigt! :D



    lg David

    Hallo Leute!


    Erstmal vielen Dank für eure Teilnahme. :top: Christians erste Vermutung hat sich also bestätigt. :top:
    Ich werde ihn vorerst als solchen ablegen, habe aber noch ein paar Detailfragen dazu. Vielleicht finden wir ja nach der Wanderung in der Steiermark noch kurz Zeit dafür.


    Gibt es irgendwo eine aktuelle und VERLÄSSLICHE Liste oder Ähnliches, die die einzelnen Gattungen der Familie Boletaceae bzw. die Arten der einzelnen Gattungen auflistet?


    Ich werde auch ein Exsikkat anlegen, vielleicht kann es ja mal jemand (oder gar ich selbst) sicher bestimmen. Nicht dass ich eurer Meinung misstraue, aber ich bin einer der Sorte, die erst bei 100% wieder ruhig schlafen können! ;) Gibt es dabei etwas Besonderes zu beachten?


    Schönen Abend noch! lg David

    Für mich sind im Moment so viele Pilze Neuentdeckungen, daher habe ich von einem Falschen Satansröhrling auch noch nie etwas gehört. ;)



    Die einzige wirklich umfangreiche Literatur die ich besitze, ist leider der alte "Pareys" von 1987. Und die Veränderungen in der Nomenklatur seither, sind für mich einfach nur verwirrend.
    Dort gibt es einen "Weinroten Röhrling" (B. rhodopurpureus). Was wäre der lateinische Name des "Weinroten Purpurröhrlings"?


    lg David