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letzter Beitrag von juergenhold ()

  • Na dann noch mal ein Update von heute:


    Im Stadtgebiet gab's knapp 0,5 kg büschelige Raslinge.


    Auch hier sind die wurmigen in die Höhe gekommen.

    Es wurde ein kleines "Land Art" Mobile draus.


    Später dann noch mit einem Freund im gleichen Wald wie gestern unterwegs: Da ist wieder eine kleine, bunte Auswahl rausgekommen.


    LG, Harald

  • Heute bin ich wieder im SO von Graz unterwegs gewesen:


    Ein gutes Dutzend Steinpilze, praktisch immer an Buchen:

    Mit klimafreundlicher An- und Abreise:

       



    Ein paar winzige, mir nicht bekannte Dinger:


    Sehr hübsche gelbe Lohblüte:


    Jetzt schon Schwarzbeeren? Na gut, nimmt man auch gern...


    Keine Ahnung wer diesen Baumstumpf rundherum freigelegt hat.

    Und auch keine Ahnung welcher Pilz da drauf ist.


       


    Einige Täublinge ohne Foto...

    ... und am Schluss mit dem Radl eine fast geglückte Flucht vor dem Gewitter.

    (9,5 der 10 km waren weitgehend trocken, leider die letzten 500 m dann doch nicht.)

    Na gut, man kann zu Hause ja wieder trockene Sachen anziehen...

    Schön war's! :)


    LG, Harald

  • Hallo miteinander,


    hab heute im Norden von Graz auch eine Runde gedreht, wollte eventuell interessante Besonderheiten einsammeln, weil ich morgen ein Treffen mit Gernot Friebes habe, statt dessen hat sich der Korb aber überraschender Weise mit Speisepilzen gefüllt.

    Hatte leider keine Kamera mit und auch das Handy zuhause vergessen, daher nur ein Korbfoto von zuhause



    Im Korb befanden sich Sommer- u. Fichtensteinpilze, Birken- u. Espenrotkappe, Pappelraufußröhrlinge, Laub- u. Nadelwaldpfifferlinge und Frauentäublinge. Auf dem Foto sind nicht alle Arten zu sehen bzw. zu erkennen.

    Sonst noch gesehen und im Wald stehen gelassen: Königsröhrlinge (Butyriboletus regius), Riesenscheidenstreiflinge (Amanita ceciliae) und Kronenbecherlinge (Sarcosphaera coronaria).


    Am Nachmittag gab es noch zwei ordentliche Regengüsse, das passt gerade wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge.


    Hier noch ein paar Blümchen, die ich vor ein paar Tagen fotografiert habe:


    Milchstern (Ornithogalum spec.)


    Rotes Waldvöglein (Cephalanthera rubra)


    Feuerlilie (Lilium bulbiferum)


    LG Sepp

  • War gestern östlich von Graz in der Nähe von Hönigtal unterwegs und habe im wald nichts außer erdschiebern und Täublingen gesehen, sogar an den Stellen wo ich vor einer Woche Steinpilze gefunden habe war nur eine Riesenansammlung von Erdschiebern zu sehen. Aber der Wald war auch relativ feucht vl vertragen das die Steinis nicht so gut.

  • .....sogar an den Stellen wo ich vor einer Woche Steinpilze gefunden habe war nur eine Riesenansammlung von Erdschiebern zu sehen. Aber der Wald war auch relativ feucht vl vertragen das die Steinis nicht so gut.

    Hallo Hadamard,


    es ist Unsinn, dass die Steinpilze die Feuchtigkeit vielleicht nicht vertragen würden, denn du schreibst ja selbst, dass du vor einer Woche Steinpilze gefunden hast und da war es nicht minder feucht. Es ist einfach so, dass diverse Pilzarten nicht zig Wochen lang oder während des ganzen Sommers ständig volle Pulle fruktifizieren, das ist ganz normal. Es gibt Wachstumsschübe, die dauern z.B. ein paar Tage oder ein bis zwei Wochen und dann flaut das Wachstum der betreffenden Art(en) von Tag zu Tag mehr und mehr ab und sie legen, von vereinzelten Ausnahmen bzw. Nachzüglern abgesehen, eine Ruhepause ein. Ein solcher Wachstumsschub ist jetzt z.,B. bei den Sommersteinpilzen vielerorts zu Ende gegangen oder klingt gerade aus.

    Wenn wettermäßig bzw. vor allem die Feuchtigkeitsversorgung weiterhin passt, dann ist in ein paar Wochen vielleicht mit einem weiteren, neuerlichen Schub zu rechnen. Dazwischen tauchen eventuell andere Arten auf, die etwas später dran sind bzw. sich bisher kaum oder noch nicht gezeigt haben.


    Die "Erdschieber" solltest du vielleicht auch ein bißchen genauer unter die Lupe nehmen, da könnten auch Pfeffermilchlinge und/oder Weißtäublinge dabei sein. Die beiden Letzteren habe ich heute in meinem Sammelgebiet beobachtet.


    VG Sepp

    Eine Verzehrsfreigabe gibt es nur beim Pilzsachverständigen vor Ort.

  • Hi Hadamard,


    von deutschen YT Videos auf die kleinräumigen Klimaverhältnisse an anderen Orten zu schließen, halte ich:

    für mutig/gewagt...

    für Zweckoptimismus?,

    für ...


    Da es eher zu trocken ist, würde ich drauf aufpassen, wo es mehr regnet.

    Dann eher gezielt dort einige Tage später nachschauen.


    Wo's wirklich regnet siehst Du auf Websites, die ein Wetterradar anbieten.


    Das hat am Abend des 1.7. z.B. so ausgesehen.

    Semriach blieb trocken, nördlich davon war's wohl ein Unwetter.


    Ein Unwetter hilft nicht viel, weil das meiste einfach wegrinnt.

    Mehrfache kleinere Niederschläge sind deutlich besser.


    LG, Harald

  • Hallo zusammen,


    nach meiner Rückkehr von einem Auslandsurlaub habe ich heute eine Runde in meinem Hauswald im Norden von Graz gedreht, um mir ein aktuelles Bild der derzeitigen Pilzlage in meiner Heimat zu verschaffen. Ergebnis: Staubtrocken und 99,9 % tote Hose :(. Lediglich an einer Stelle konnte ich eine handvoll halbvertrocknete Pfifferlinge beobachten und an 3 unterschiedlichen, morschen Baumstrünken sah ich noch jeweils einen Weißen Knochenporling, einen Samtfußkrempling und einen Schuppigen Sägeblättling. Auf das Fotografieren dieser wenigen, halb vergammelten Pilze habe ich verzichtet.

    Es herrscht hier also das gleiche Dilemma wie z.B. im Wienerwald. Insbesondere der Osten Österreichs leidet derzeit offensichtlich besonders unter der Hitze und Trockenheit, nur im Westen (Tirol, Vorarlberg) scheint es mancherorts, vorallem in höheren Lagen, etwas besser zu sein (siehe Caroles Fundberichte).


    Dennoch gibt es zumindest auch einen "positiven" Aspekt in dieser tristen Situation, nämlich geteiltes Leid ist halbes Leid, wenn man so will.


    LG Sepp

    Eine Verzehrsfreigabe gibt es nur beim Pilzsachverständigen vor Ort.

  • Lieber Sepp,


    du sagst es - auch bei uns im Norden (OÖ. Zentralraum) ist kaum was zu finden, obwohl es hier (besonders in der Vorwoche) gar nicht soooo trocken war. Da gab es rund 70 Liter Regen am m². Das Problem ist wahrscheinlich die Hitze, das mögen die Pilze gar nicht.

    Aber du sagst es richtig: Geteiltes Leid ist halbes Leid und ich hoffe noch immer auf das andere Sprichwort: Geteilte Freude ist doppelte Freude, und das wird schon noch irgendwann kommen heuer....


    LG

    Roland

  • Hallo Sepp,


    danke für deine treffende Analyse. Urlaubsdbedingt konnte ich diese Woche in der Gegend von Radstadt und Schladming einige Familienausflüge mit Suchgängen verbinden. In dieser Gegend ließen sich viele Pilzarten finden ua. Reifpilze, Fliegenpilze, Eierschwammerl, Täublinge und Flaschenstäublinge, div. Korallenpilze, Maronenröhrlinge usw. Auch ein wunderschöne Schönfußgruppe könnte ich vor die Linse bekommen.

    Insgesamt haben wir an drei Tagen 4 Steinpilze gefunden, entweder stark bewohnt oder schon vom Schimmel befallen. Hier ist die Mischung aus Regen und Abkühlung noch ausgewogener aber für meinen Geschmack durch die Hitzetage auch schnell zu trocken. Die meisten Funde waren auf 1000-1600 Meter. Ich bin zuversichtlich, dass der Herbst uns dann doch mehr Pilze zeigen wird als der Sommer. Vorausgesetzt wir bekommen ausgiebig Niederschlag.

    In diesem Sinne, ein Glücksfliegenpilz für alle und LG, Csaba

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